Probleme mit dem Eisprung

Um schwanger zu werden erfordert es zunächst einmal, dass der Eierstock eine reife Eizelle freigibt und sich dieses durch die Eileiter in Richtung der Gebährmutter bewegen kann. Auf dem Weg dorthin, bzw. in der Gebährmutter kann das Ei befruchtet werden und sich danach in der Gebährmutterschleimhaut einnisten. Eine Schwangerschaft ensteht. Ohne Eisprung (Ovulation) kann es zu keiner Schwangerschaft kommen. Die häufigsten Probleme beim Versuch schwanger zu werden, bzw. für eine Unfruchtbarkeit hängen mit einer gestörten Ovulation zusammen.

Probleme mit dem Eisprung

Es kommt sehr oft vor, dass Frauen Probleme mit ihrem Eisprung haben. Meist handelt es sich dabei um vorrübergehende anovulatorische Zyklen, also Zyklen in denen kein Eisprung stattfindet. Zum Thema anovolatorischer Zyklus habe ich einen separaten Beitrag verfasst. Bitte schauen sie hier nach: Beitrag Anovulatorischer Zyklus / Anovulation. In den allermeisten Fällen kommt es nur zu vorrübergehenden Schwierigkeiten beim Eisprung und nach einiger Zeit funktioniert die Ovulation wieder ganz normal.

Was sind mögliche Ursachen für einen gestörten Eisprung?

In den meisten Fällen liegen die Ursachen in einem gestörten hormonellen Umfeld. Häufig kommt es nach dem Absetzen der Pille zu einer weiterhin bestehenden Unfruchtbarkeit, die sich jedoch nach einigen Zyklen wieder normalisiert hat. Die Pille basiert auf einer hormonellen Empfängnisverhütung, indem sie einen Eisprung verhindert, bzw. indem sie die Einnistung einer Eizelle blockiert.

Weiterhin können Änderungen in ihrem Lebensumfeld wie viel Stress, Trauer oder auch eine Ernährungsumstellung im Rahmen einer Diät und damit in Verbindung von plötzlichen Gewichtsschwankungen einen erheblichen Einfluß auf ihren Monatszyklus haben. Ebenso kann Sport, wenn er sehr intensiv betrieben wird, zu starken Schwankungen im Zyklus führen, da der Körper weniger weibliche Hormone (LH, FSH, Östrogen) produziert.

Woher weiß ich ob ich Probleme mit dem Eisprung habe?

Oft sind unregelmäßige Zykluslängen oder stark schwankende Monatsblutungen ein erstes Anzeichen für Probleme. Wenn sie bereits seit einiger Zeit (bzw. einigen Zyklen) vergeblich versuchen schwanger zu werden, sollten sie ebenfalls Probleme mit ihrem Eisprung in Betracht ziehen. Weiter erhärten können sie den Verdacht, wenn sie mit Hilfe von Ovulationstests exakt ihren Eisprung bestimmen und trotz Verkehr zur richtigen Zeit nicht schwanger werden. Selbstverständlich kann es ebenso an ihrem Partner liegen, aber das ist ein anderes Thema. Sollten Sie also den Verdacht haben, fragen sie am besten ihren Arzt. Dieser kann mit einer Reihe von Untersuchungen leicht feststellen ob bei Ihnen Probleme mit dem Eisprung vorliegen.

Wie werden Problem mit dem Eisprung behandelt?

Oft kann eine Behandlung mit Clomifen ihren Eisprung normalisieren. Clomifen sorgt dafür dass sich die Hormone LH und FSH zum richtigen Zeitpunkt erhöhen und ihr Körper im Eierstock ein reifes Ei entwickelt und auch eine Ovulation stattfindet. Haben sie Probleme mit der Produktion eines nomalen hormonellen Gleichgewichts, z.B. durch eine dysfunktionale Schilddrüse, wird dies mit den notwendigen Hormonpräparaten wieder ins Gleichgewicht gebracht. Fragen hierzu können spezielle Ärzte für hormonell bedingte Dysfunktionen (Endikronologen) beantworten. Wenn alle diese Behandlungsmethoden nichts gebracht haben und eine Unfruchtbarkeit bei ihrem Partner ausgeschlossen ist, kann als letzter und zugleich für den Körper weitreichendster Schritt eine künstliche Befruchtung mit ihrer eigenen oder einer Spendereizelle in Betracht gezogen werden.

Wie groß ist die Erfolgschance bei Problemen mit dem Eisprung?

In den allermeisten Fällen (über 80%) können die Probleme mit ihrem Eisprung gut behandelt werden. Davon werden etwa die ein drittel aller Paare innerhalb eines Jahres und die Hälfte innerhalb von zwei Jahren schwanger. In Deutschland spricht man erst von Unfruchtbarkeit, wenn sich nicht innerhalb von zwei Jahren eine Schwangerschaft einstellt.

Was bewirkt das Hormon LH im weiblichen Zyklus

Das Hormon LH (luteinisierendes Hormon) löst den Eisprung aus, also die Freisetzung der reifen Eizelle in den Eileiter. Der weibliche Zyklus besteht aus 3 Phasen. In jeder dieser Phasen produziert der Körper Hormone, die ganz bestimmte Funktionen haben.

1. Follikelphase

Die Follikelphase beginnt am ersten Tag der Regelblutung, wenn also eine unbefruchtete Eizelle aus der Gebährmutter ausgeschieden wird und sich die Gebährmutterschleimhaut auf den nächsten Zyklus vorbereitet. Unmittelbar danach beginnt die nächste Phase.

2. Ovulatorische Phase und Ovulation

Der Körper muss in dieser Phase zunächst langsam auf den Eisprung vorbereitet werden. Dies geschieht durch das luteinisierende Hormon (LH) und das follikelstimulierende Hormon (FSH). LH stimuliert die Follikel in der Herstellung von Östrogen. FSH stimuliert das Eiwachstum in einem Follikel. Ein Follikel ist eines der vielen kleinen Bläschen innerhalb eines Fruchtknotens im Eierstock, in dem sich eine Eizelle entwickelt. Der nun erhöhte Östrogenspiegel verursacht in dieser Phase den Aufbau der Gebährmutterschleimhaut und eine spermienfreundliche Beschaffenheit des Zervixschleims (gleitfähiger). Dieser Vorgang erfolgt üblicherweise zwischen dem 7. und 11. Zyklustag.

Sobald der Östrogenspiegel eine bestimmte Höhe erreicht hat, steigt auch das LH schnell an. 24 bis 36h nach diesem rapiden Anstieg platzt das Follikel und die reife Eizelle wandert in den Eileiter. Der Eisprung ist erfolgt. Mit Hilfe von Ovulationstests kann man diesen LH-Anstieg sehr genau nachweisen und damit sicher den Eisprung und den optimalen Zeitpunkt für eine Befruchtung bestimmen. Die Eizelle gleitet durch den Eileiter in Richtung Gebärmutter und ist nun befruchtungsfähig. Gleichzeitig beginnt das Follikel (auch Gelbkörper genannt) zu schrumpfen und setzt Progesteron und Östrogen frei. Progesteron sorgt für die optimalen Bedingungen der Gebärmutterschleimhaut zur Aufnahme einer befruchteten Eizelle.

3. Lutealphase

Die dritte und letzte Phase bezeichnet man als Lutealphase. Sie beginnt unmittelbar nach dem Eisprung. Wenn das Ei befruchtet wurde, wird jetzt das Hormon HCG freigesetzt, welches eine konstante Produktion von Progesteron und Östrogen durch den Gelbkörper gewährleistet. Die Schwangerschaft kann sich nun entwickeln. Wird das Ei nicht befruchtet und damit kein HCG ausgeschüttet, bildet sich der Gelbkörper zurück. Die Gebärmutterschleimhaut wird nicht weiter mit Blut versorgt und nach 11 bis 14 Tagen abgestossen. Die Regelblutung setzt ein und ein neuer Menstruationszyklus beginnt.

Unregelmäßiger Zyklus – Ursachen

Ein unregelmäßiger Zyklus kommt recht häufig vor und ist noch lange kein Indiz für Probleme beim schwanger werden. Mit Hilfe von Ovulationstests läßt sich der Eisprung sehr genau ermitteln, unabhängig davon um wie viele Tage ihr Zyklus differiert. Im Durchschnitt dauert der weibliche Zyklus etwa 28 Tage, aber Zyklen von 20 bis 40 Tage sind ebenfalls noch vollkommen in Ordnung und keinen Anlass zur Sorge. Zu Problemen kann es erst führen wenn sich ihre gewöhnliche Zykluslänge von Monat zu Monat stark variiert (z.B. im Januar 26 Tage, Februar 42 Tage, März 30 Tage).

Ein unregelmäßiger Zyklus kann eine ganze Reihe von Ursachen haben. Oft liegen die Gründe in einer dauerhaften oder auch nur vorrübergehenden Störung ihres Homonhaushaltes. So verursachen Hilddrüsendysfunktionen (Schilddrüsenunterfunktion oder Überfunktion) zu einem dauerhaften ungünstigen Hormonhaushalt. Frauen mit Schilddrüsendysfunktionen haben sehr oft massive Probleme schwanger zu werden. Eine Hormonbestimmung und ärztliche Behandlung der Störung ist recht einfach und kann das Problem schnell lösen. Ebenso können diverse Krankheiten bzw. deren Behandlung zu einer vorrübergehenden Störung des Hormonhaushaltes führen. Wenn sie hier einen Verdacht schöpfen lesen sie sich die Packungsbeilage ihres Medikaments genau durch. Möglicherweise steht darin unter Nebenwirkung etwas zur Störung des Hormonhaushaltes.

Wenn ihr Zyklus längere Zeit unregelmäßig, schmerzhafter als sonst ist, oder die Blutungen schwerer ausfallen sollten sie unbedingt mit ihrem Arzt sprechen.

Weiterhin können Änderungen und Störungen in ihrem persönlichen Umfeld zu unregelmäßigen Zyklen führen. Sehr oft bedingen starker Streß (z.B. im Beruf, in der Beziehung) aber auch geänderte Ernährung oder Esstörungen sowie starke körperliche Anstrengungen (Leistungssport) einen vorrübergehend schwankenden Zyklus.

Ebenso kann es auch sein das ihr Körper vollkommen ok ist und keine Ursachen für ihren unregelmäßigen Zyklus gefunden werden. Hatten sie aber normalerweise immer einen gleichmäßigen Zyklus und plötzlich auftretende unregelmäßige Zyklen, sollten sie unbedingt ihren Arzt konsultieren.

Anovulation – Zyklus ohne Eisprung

Als Anovulatorischer Zyklus wird ein Zyklus genannt, indem kein Eisprung stattfindet. Die Regel verläuft ganz normal, jedoch wird kein Ei vom Eierstock freigegeben.

Wenn Sie versuchen schwanger zu werden, sollten sie sich zunächst einmal intensiv mit ihrem Zyklus beschäftigen. Sie sollten wissen was genau ein Eisprung ist, wie und wann dieser ausgelöst wird und was genau während des Eisprungs in ihrem Körper geschieht.

Während des Eisprungs wandert eine einzelne reife Eizelle durch ihren Eileiter in Richtung Gebährmutter. Dies kann im linken oder rechten Eileiter geschehen. Meist jedoch im Wechsel zueinander. Ist das Ei nun im Eileiter wird es dort für ca. 24 Stunden auf eine Befruchtung „warten“. Kommt es zu einer Befruchtung dann nistet sich das befruchtete Ei in der Gebährmutter (Uterus) ein und es kommt zu einer Schwangerschaft. Wird das Ei nicht befruchtet, beginnt es zu „zerfallen“ und wird während der Menstruation aus dem Körper ausgeschieden.

In seltenen Fällen kann es jedoch auch vorkommen das Frauen einen normalen monatlichen Zyklus haben, indem aber kein Ei aus den Eierstöcken freigegeben wird. Diesen Zustand nennt man „anovulatorischer Zyklus“ oder auch „Anovulation“. Anovulation kommt bei vielen Frauen vor und wird normalerweise auch nicht bemerkt. In der Regel handelt es sich auch nicht um eine chronische Erkrankung.

Anovulatorische Zyklen, besonders wenn sie in regelmäßigen Abständen mehrer Zyklen hintereinander auftreten können zu ernsten Schwierigkeiten für eine geplante Schwangerschaft führen. In diesen Fällen versucht ihr Arzt herauszufinden warum sie keinen Eisprung haben. Oft wird in diesen Fällen versucht den Eisprung mit Hilfe von Medikamenten wie z.B. Clomifen zu steuern.

Es gibt eine ganze Reihe von möglichen Ursachen für einen Zyklus ohne Eisprung. Oft führt das Absetzen der Pille zu einem oder mehreren anovulatorischen Zyklen. Ebenso begünstigt das Stillen ein Ausbleiben des Eisprungs. Ihr Körper versucht hierbei sich nicht durch eine erneute Schwangerschaft während der Stillzeit zu belasten. Weiterhin kann eine rasche Gewichtsveränderung (Zu- oder Abnahme) sowie eine Reihe von systemischen Erkrankungen (z.B. der Schilddrüse, Infektionen, Versagen der Eierstöcke usw.) zur Anovulation führen.

Besprechen sie bei einem unerfüllten Kinderwunsch diese Punkte ganz genau mit ihrem Frauenarzt. Dieser kann mit einer ganzen Reihe von Untersuchungen feststellen, woher ihre Unfruchtbarkeit kommt und die weiteren Schritte mit ihnen besprechen.

Eisprung – eindeutige Anzeichen meines Körpers

Ihren Eisprung zu erkennen ist sehr hilfreich bei der natürlichen Familienplanung (NFP). Zum einen können Sie so sehr gut ihre fruchtbare Zeit im Monatszyklus eingrenzen und wissen so, wann die Zeit für Geschlechtsverkehr am günstigsten ist, zum anderen können Sie so auch recht gut die Tage bestimmen, an denen sie eben nicht schwanger werden können (natürliche Empfängnisverhütung). Während die Symptome des eigentlichen Eisprungs nicht immer leicht zu spüren sind, gibt es jedoch bereits im Vorfeld des Eisprungs einige recht deutliche Anzeichen dass der Eisprung bevorsteht.

Das deutlichste Symptom ist eine Änderung des Zervixschleimes. Kurz vor dem Eisprung nimmt die Menge des Zervixschleims deutlich zu und die Konsistenz verändert sich. Normalerweise wird der Zervixschleim kurz vor dem Eisprung deutlich flüssiger und transparenter und gleicht im Bezug auf Aussehen und Konsistenz etwa rohem Eiweiss. Dies geschieht um den Spermien einen besseren Weg durch den Gebärmutterhals hin du den Eileitern zu bieten. Hierdurch steigt die Chance einer Befruchtung um ein Vielfaches. Viele Frauen haben nicht so viel Erfahrung bei der Beobachtung ihres Zervixschleims. Dann sollte man über einen längeren Zeitraum (1 bis 2 Zyklen) die Entwicklung des Zervixschleim verfolgen und die Beobachtungen notieren. Dann sollten sie über genug Erfahrung verfügen, um die Unterschiede zu sehen und zu spüren.

Ein weiteres Symptom des Eisprungs ist der Anstieg der Körpertemperatur bzw. der Basaltemperatur. Erklärung: Im Laufe des Tages verändert sich die Körpertemperatur. Während des Nachtschlafes erreicht die Temperatur in diesem Tagesverlauf ein Minimum, die sogenannte Basaltemperatur. Wenn Sie diese Temperatur täglich messen und notieren - und zwar gleich nach dem Aufwachen aber noch vor dem Aufstehen – so können Sie anhand ihrer Temperaturkurve erkennen, dass die Temperatur im Verlauf des Zyklus ansteigt (für mindestens drei Tage). So können sie erkennen, dass ein Eisprung stattgefunden hat.

Rund 20% aller Frauen spüren auch den sogenannten Mittelschmerz. Dieser Schmerz ist meist einseitig (rechte Bauchseite)  und wird einige Minuten oder auch Stunden gespürt. Er ist eine Folge des Folikelsprungs und tritt 1 bis 2 Tage vor dem Eisprung auf.

Wie kann das Wissen über den Eisprung die Empfängnis fördern

Der Eisprung ist der Teil im Menstruationszyklus, wenn ein reifes Ei vom Eierstock in den Eileiter abgegeben wird. Einfach ausgedrückt kann man auch sagen, dass die größten Chancen auf eine Schwangerschaft zum Zeitpunkt des Eisprungs bestehen. Einige Studien haben gezeigt, dass etwa ein Drittel aller Frauen schwanger wurden, die genau zum Zeitpunkt ihres Eisprungs Geschlechtsverkehr hatten. Wenn sie und ihr Partner also vorhaben ein Kind zu bekommen, kann es sehr von Vorteil sein, zu wissen wann sie ihren Eisprung haben.

Glücklicherweise hilft uns Mutter Natur hier ein wenig auf die Sprünge. Selbst wenn sie nicht wissen wann genau der Eisprung stattfindet und sich auch nicht damit beschäftigen, haben sie ganz automatisch von Natur aus während der Phase des Eisprungs einen gesteigerten Sexualtrieb. Im Grunde hilft die Natur durch die Steigerung der Sexualhormone selbst dafür, dass sie zum günstigen Zeitpunkt Sex haben (haben möchten).

In der Regel liegt der Zeitpunkt des Eisprungs etwa 14 Tage vor Beginn der nächsten Periode. Wenn sie einen regelmäßigen Zyklus haben, können sie dies recht leicht selbst verfolgen. Wenn sie sich nicht sicher sind, bzw. einen unregelmäßigen Zyklus haben, bieten ihnen Eisprungtests (Ovulationstest, LH-Test) eine wertvolle Hilfe. Ovulationstests zeigen ihnen zuverlässig an, wann sie ihren Eisprung haben und damit die größte Chance schwanger zu werden. Die Test sind einfach anzuwenden und können in jeder Apotheke, Drogerie oder auch recht günstig über das Internet gekauft werden.

Die größte Chance schwanger zu werden, haben sie im Zeitraum von etwa zwei bis drei Tagen vor ihrem Eisprung (= Zeitpunkt des ersten positiven Ovulationstests) bis ein Tag nach ihrem Eisprung. Sie haben also gut 3-4 Tage im Monat Zeit, in der eine Befruchtung am wahrscheinlichsten ist.

Früher wurde Paaren mit einem Kinderwunsch empfohlen, einige Tage vor dem Eisprung auf Geschlechtsverkehr zu verzichten, um die Qualität der Spermien zu erhöhen. Aktuellere Studien haben jedoch gezeigt, dass sich die Qualität und die Anzahl der Spermien innerhalb von 24 Stunden nach dem letzten Verkehr wieder auf demselben Level befinden wie zuvor.

Lassen sie also ihren Wunsch nach einem Kind nicht ihre Intimität bestimmen und Sex zu einer lästigen Pflicht verkommen

Teststreifen, Stab oder Digitaler Schwangerschaftstest

Die Wahl des “passenden” Schwangerschaftstests ist meist eine persönliche c, die sie wahrscheinlich nicht mit ihren Freunden diskutieren.
Wahr ist in dem Zusammenhang, dass alle angebotenen Schwangerschaftstests nach dem gleichen Prinzip arbeiten. Sie messen alle die Konzentration des Schwangerschaftshormons HCG im Urin und zeigen so eine Schwangerschaft an. Davon abgesehen gibt es aber viele verschiedene Meinungen welche Tests jetzt die besten sind. Alle zertifizierten Tests müssen zu min. 97% genau messen. D.h. nur 3 von 100 Tests dürfen falsch sein, damit diese von TÜV zertifiziert und zur Verwendung als Schwangerschaftstest zugelassen werden.

Dabei spielt es keine Rolle ob die Tests als Streifen, Stäbe, Kassetten oder Digital ausgeführt sind. Die unterschiedlichen Tests sind nur in der Handhabung mal mehr, mal weniger kompliziert. Das bedeutet auf Seiten des Anwenders, also ihnen liegt die größere Gefahr eines “Fehlers” durch falsche Anwendung oder Fehlinterpretation.

Welche Tests benutzen sie persönlich und welche Erfahren haben sie damit gemacht?

Schreiben Sie uns.

Fehlgeburt oder Schmierblutung?

Einge Tage nach der Befruchtung haben viele Frauen leichte Schmierblutungen, die jedoch nicht so stark ausfallen wie ihre normale Regelblutung. Viele nun sofort in Panik und denken sie hätten gerade eine Fehlgeburt. In Wahrheit ist jedoch genau das Gegenteil der Fall.

Bei jenen Frauen, bei denen nach der Befruchtung leichte Schmierblutungen auftreten, geschieht das meist 7-10 Tage nach dem Eisprung bzw. der erfolgreichen Befruchtung. Die Blutungen sind meist rötlich-braun und gehen meist so schnell wieder weg wie sie gekommen sind. Diese Blutung entsteht wenn sich der Embryo an der Gebährmutterschleimhaut einnistet und das Gewebe der Plazenta durch das Schwangerschaftshormon HCG aufgebaut wird.

Obwohl sie jetzt vielleicht im ersten Augenblick entsetzt sind, sollten sie wissen dass dies eigentlich der Moment zum feiern ist. Die Chancen stehen jetzt sehr gut dass sie schwanger sind. Ein Schwangerschaftsfrühtest würde zum jetzigen Zeitpunkt zum ersten mal positiv anzeigen.

Wie lange dauert die Befruchtung

Haben Sie sich schon jemals gefragt, wie lange es dauert bis eine Eizelle nach dem Sex befruchtet ist?Wenn Sie etwa eine Stunde geschätzt hätten, so lägen Sie richtig?

Hier ist die Auflösung:

  • Die Spermien brauchen etwa 30 Minuten um die Eileiter zu erreichen.
  • Weitere 20 Minuten bis die Spermien bei der Eizelle sind. Vorsicht Staugefahr ;-)
  • Die letzten 20 Minuten braucht das „stärkste“ Spermium um durch die Eihülle zu brechen.

Die Befruchtung hat nun offiziell stattgefunden. Ist es nicht erstaunlich wie schnell das geht?

Mittelschmerz – gut oder böse?

Der Mittelschmerz tritt bei etwa ein Drittel aller Frauen auf und ist ein zuverlässiges Anzeichen für den Beginn der fruchtbarsten Tage.

Die Ausprägungen des Mittelschmerzes sind sehr unterschiedlich. Sie gehen von einem leichten Ziehen im Beckenbereich über einen schwer deutbaren Schmerz, der einige Tage andauern kann. Er reicht bis zu einem plötzlich eintretenden starken und lokalem Schmerz, der in der Regel nur für kurze Zeit andauert. Wird der Mittelschmerz auf nur einer Seite des Beckens gespürt, so stimmt das meistens mit der Seite des Eisprungs überein.

Die genauen Ursachen für einen Mittelschmerz sind jedoch weitgehend unbekannt. Die Medizin geht davon aus, dass der Schmerz durch das rasche Wachstum und die damit zunehmende Spannung der Ovarialkapsel ausgelöst wird. Ebenso steht der Eisprung selbst und die damit verbundene Reizung des Bauchfells, sowie Bewegungen des Eileiters in Verdacht.

Beim Mittelschmerz handelt es sich um ein präovulatorisches Ereignis ist und so um ein Zeichen für die fruchtbarste Zeit. Wenn eine Frau schwanger werden möchte ist der Mittelschmerz daher von großer Bedeutung. Der Beginn des Mittelschmerzes ist meist auch der Beginn der fruchtbaren Tage, die dann meist 3-5 Tage dauern. Der Mittelschmerz dauert meist nicht so lange. Es ist daher falsch das Ende des Mittelschmerzes mit dem Ende der Fruchtbarkeit gleichzusetzen.