Mittelschmerz – gut oder böse?

Der Mittelschmerz tritt bei etwa ein Drittel aller Frauen auf und ist ein zuverlässiges Anzeichen für den Beginn der fruchtbarsten Tage.

Die Ausprägungen des Mittelschmerzes sind sehr unterschiedlich. Sie gehen von einem leichten Ziehen im Beckenbereich über einen schwer deutbaren Schmerz, der einige Tage andauern kann. Er reicht bis zu einem plötzlich eintretenden starken und lokalem Schmerz, der in der Regel nur für kurze Zeit andauert. Wird der Mittelschmerz auf nur einer Seite des Beckens gespürt, so stimmt das meistens mit der Seite des Eisprungs überein.

Die genauen Ursachen für einen Mittelschmerz sind jedoch weitgehend unbekannt. Die Medizin geht davon aus, dass der Schmerz durch das rasche Wachstum und die damit zunehmende Spannung der Ovarialkapsel ausgelöst wird. Ebenso steht der Eisprung selbst und die damit verbundene Reizung des Bauchfells, sowie Bewegungen des Eileiters in Verdacht.

Beim Mittelschmerz handelt es sich um ein präovulatorisches Ereignis ist und so um ein Zeichen für die fruchtbarste Zeit. Wenn eine Frau schwanger werden möchte ist der Mittelschmerz daher von großer Bedeutung. Der Beginn des Mittelschmerzes ist meist auch der Beginn der fruchtbaren Tage, die dann meist 3-5 Tage dauern. Der Mittelschmerz dauert meist nicht so lange. Es ist daher falsch das Ende des Mittelschmerzes mit dem Ende der Fruchtbarkeit gleichzusetzen.