Wie wähle ich die richtige Sensitivität
1. Eisprungtest / Ovulationstest:
Wir bieten Ovulationstests in zwei Sensitivitäten an:
1. Der Ovulationstest ‚NORMAL‘ zeigt ein positives Testergebnis ab 30 mlU/ml. Bei den meisten Frauen zeigen diese Tests zuverlässig den Zeitpunkt des Anstiegs des Hormons LH und damit des bevorstehenden Eisprungs an.
2. Der Ovulationstest ‚SENSITIV‘ zeigt ein positives Testergebnis bereits ab 20 mlU/ml und ist damit für Frauen gedacht, die einen niedrigen Hormonspiegel haben. Bei Frauen mit einem durchschnittlichen Hormonspiegel, würde dieser Test etwa einen Tag früher als die ‚normalen‘ Tests bereits einen Anstieg des Hormons LH anzeigen. Da dies für eine erfolgreiche Befruchtung zu früh sein könnte, empfehlen wir mit der ‚normalen‘ Sensitivität von 30 mlU/ml zu beginnen. Die ‚sensitiven‘ Tests verwenden Sie bitte nur dann, wenn Sie bereits wissen, dass Sie einen niedrigen Hormonspiegel haben, oder wenn Sie mit den ‚normalen‘ Tests immer zu einem negativen Testergebnis kommen.
2. Schwangerschaftstest:
Hat sich ein befruchtetes Ei in der Gebärmutterschleimhaut eingenistet, so produziert es das Hormon hCG (humanes Chorion-Gonadotropin). Mit Urin-Schwangerschaftstests lässt sich ab dem 1.Tag des Ausbleibens der Monatsblutung feststellen, ob sich hCG im Urin befindet. Die hCG-Konzentration im Urin steigt während der ersten Schwangerschaftswochen kontinuierlich an.
Wir führen Schwangerschaftstests in zwei Sensitivitäten:
1. Der Schwangerschaftstest ‚NORMAL‘ weist eine Schwangerschaft ab einem hCG-Wert von 25 mIU/ml nach. Diese Sensitivität wird auch von Frauenärzten verwendet und ist damit unsere Empfehlung.
2. Der Schwangerschaftstest ‚SENSITIV‘ weist eine Schwangerschaft schon ab einem hCG-Wert von 10 mIU/ml nach. Tests mit dieser hohen Sensitivität sind für Frauen gedacht, deren hCG-Wert zu Beginn der Schwangerschaft nur zögerlich ansteigt. Bei manchen Frauen würde diese Sensitivität schon kurz nach dem Eintreffen des befruchteten Eis in der Gebärmutter ein schwach positives Ergebnis anzeigen. Daher wird dieser Test oft auch als ‚Frühtest‘ bezeichnet. Zu diesem frühen Zeitpunkt ist es aber unsicher, ob sich das Ei auch dauerhaft in der Gebärmutterschleimhaut einnistet.

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